Die fünfzehnte Seite

Da sitze Ich nun. In einer vollkommenen Stille. Eigentlich hasse Ich vollkommene Stille. In meinem Kopf sammeln sich Gedanken. Es sind keine schönen.
Nie hätte Ich gedacht, dass mich ein einziger Satz so aus dem Konzept bringen kann. So schlucken lassen kann. So verletzen kann. 
Automatisch frage Ich mich 
„Warum zum Teufel denkst Du gerade so? Denk gefälligst positiv!“ 
Doch sobald dieser Satz meine Gedankenschleife auch nur streift wird Er beinahe durch andere ersetzt. 
Durch Komplexe.
Selbsvorwürfe.
Entmudigungsworte.
Ich sollte nicht so schnell aufgeben, habe aber gleichzeitig nicht einmal das Gefühl so weit im „Spiel“ drin gewesen zu sein, dass Gewinnen oder Aufgeben legitime Optionen sind. 
Ich habe das Gefühl nicht beitreten zu können, nicht kämpfen zu können, weil Ich mich nicht bereit dazu fühle.
Weil ich mich nicht gut genug fühle. Meine Chancen als niedriger als Null Prozent einschätze. 
Gedanken wie: „Wie könnte jemand wie ich jemanden wie ihm gefallen?“
Oder auch: „Du darfst erst kämpfen wenn Du gut genug bist.“
So wie Ich mich sehe werde Ich das wohl nie sein….

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