Die elfte Seite

Als normaler Mensch fühlt man sich wie ein Niemand.
Entbehrlich und meh.
Wenn man sich nicht den Arsch aufreißt und viel Tut wird man abgeschrieben und wenn man es tut wird man ignoriert und weggeworfen, sobald etwas besseres gefunden wurde. 
Ich will nicht mehr so leben.
Ich wünschte, mir könnte jeder egal sein. 

Die zehnte Seite

Manchmal wünschte Ich, Ich könnte den Kontakt zu einfach jedem abbrechen.
Ständig gebe Ich mir Mühe für Menschen und bekomme nichts zurück. 
Am liebsten würde Ich mit nichts um niemanden zu viel zu tun haben, weil es eh nur wehtut. 

 

Die neunte Seite

Heute sagte eine Freundin zu mir, dass die Grenzen zwischen mir und einem vom mir erfundenen Chara langsam verschwimmen.
Ich antwortete, dass man, wenn Es danach ginge mich in acht Teile splitten könnte.
Rena
Ava
Ariana
Angel
Irene
Celes
Diana
Jane
Ich sehe mich nicht als ein Mensch der sich in acht verschiedene Menschen splitten kann.
Die oben genannten Figuren sind Charaktere, die Ich für RPGs oder Geschichten erfunden habe.
Man kann wohl sagen, dass jede dieser Figuren einen Teil von mir besitzt, sonst könnte Ich beim Schreiben der Geschichten kein Herzblut reinlegen. So hat Angel etwas von meiner Essstörung, Ariana meine traurigen Phasen und Ava eine gewisse Hartnäckigkeit für gesetzte Ziele.  Aber Ich wechsle im Alltag nicht zwischen ihnen.
Im Alltag bin Ich Ich, wenn auch nicht in der gewünschten, ausgereiften Form.
Vielleicht hat diese Freundin, die die Geschichten Figur Rena kennt ja doch Recht. Da Rena immer etwas mehr für mich war als eine von mir erfundene Storyfigur. Sie war schon immer Ich in der mir gewünschten Form, aber das könnte Ich meiner Freundin natürlich niemals sagen.

Die achte Seite

Sich einsam fühlen.
Unverstanden.
Dumm.
Heim wollen. 
Weinen.
Wieder zurück wollen zu alten Verhaltensmustern.
Zurück zu alten Gewohnheiten.
Das Gefühl von Kraftverlust.
Die eigenen Gedanken hassen.
Tages TO DO Listen schreiben um Kontrolle zu gewinnen.

Liebe für die Fiktion empfinden.
Liebe für jemand Realen empfinden.
Sich nicht gut genug fühlen.
Besser werden wollen.
Sich dazu zwingen.

Die siebte Seite

Meine Lieblingssynonyme für
„Ich hab keinen Bock mit dir zu reden also verpiss dich“
sind ja
„Okay“
„Hm“
und
„:)“

Garnicht antworten geht natürlich auch

Aber Hauptsache es einem nicht ins Gesicht sagen/schreiben damit man nicht mehr deprimiert ist und sich denken kann:
Wieso gebe Ich mir für dich überhaupt die Mühe, Ich bekomme eh nichts zurück als „Okay“
„Hm“
und
„:)“

To Do Update 01

Hello ❤
Die Prüfungsphase ist total im Gange und Ich war nicht ganz in der Lage mir einen wirklichen Masterplan in Sachen Ziele erreichen zu erstellen. Aber wann hat man den schon einen Masterplan im Leben?

Insgesamt war Ich in der Lage 1 Kilo in diesen Monat zu verlieren. Ob das viel oder wenig ist kann Ich nicht aus objektiver Sicht betrachten. Ich persönlich bin ein wenig enttäuscht, aber naja. Wenn man das jeden Monat schafft sind es am Ende immerhin 12 Kilo, also positiv bleiben (: Meine Politik, Recht und BWL Klausur (drei Fächer in einer Klausur) war nicht gerade das gelbe vom Ei, aufgrund meiner kompletten Übermüdung wegen der Überstunden bei den Projektarbeiten, aber meine restlichen zwei Klausuren dürften gut werden (Ich lerne wie blöd). Auf unsere Projektarbeiten bin Ich wenn Ich ehrlich bin ziemlich stolz, weshalb Ich am bestehen meines Semesters nicht Zweifel. Meinen Schokoladenkonsum konnte Ich tatsächlich dezent reduzieren, was mich ziemlich happy macht ^^ Dafür zickt meine Haut noch immer weiter herum, egal was Ich tue. Falls irgendjemand jenseits der gängigen Vorgänge (Die Ich schon langsam alle durch habe) eine Idee hat so möge Er oder Sie sprechen o: Das mehr Lesen viel in diesem Monat eher flach, zu viel Stress. Dafür erhoffe Ich mir in den Semesterferien umso mehr Zeit und Ruhe um mich in anderen Welten zu verlieren. Das Projekt zu mir selbst stehen nehme Ich nach und nach in Angriff, auch wenn mir der Stress der Arbeiten mit den dazugehörenden Nervenzusammenbrüchen einen ziemlichen Fels in den Weg gelegt hat :/ Zuletzt wasche Ich meine Haare seit 1 1/2 Wochen nicht mehr mit Shampoo, sondern mit Aleppo Seife. Es ist bisher etwas ungewohnt, aber Ich versuche dranzubleiben. 

Ich bin gespannt, was mir der nächste Monat bringen wird.
Bis Bald
Rena

 

 

 

Die fünfte Seite

Wahrscheinlich bin Ich gerade extrem überemotional, da Ich dank der Projektabgabendeadline innerhalb von  48 Stunden nur eine Stunde geschlafen habe.
Im Moment möchte Ich einfach alles gleichzeitig.
Weinen, Lachen Schreien und Schlafen.
Mein Körper fühlt sich nicht mehr lebendig an, mein Muster in seiner absoluten Phasenextreme. 
Die erste Hürde ist geschafft, die Projekte abgegeben. 
Die zweite Hürde, die Prüfungen, folgt und beginnt in drei Tagen.
Im Moment schreit mein Kopf nach einer gottverdammten Auszeit und gleichzeitig baut Er eine dritte Hürde auf die sich Existenzinfragestellung nennt.
Warum bin Ich überhaupt auf Erden wenn man mich nach meinem Tod vergessen wird? 
Irgendwie macht mir der Gedanke abzutreten ohne irgendetwas zu hinterlassen an was man sich erinnern kann Angst. 
Ich möchte mir hier in dieser Stadt einen Therapeuten suchen, genauso einen wie meinen letzten als Ich noch in die Schule ging.
Gleichzeitig frage Ich mich ob es im Moment Sinn macht, da Ich ab September ins Auslandssemester gehe.
Vorausgesetzt Ich schaffe das erste und zweite Semester.
Es sollte nicht schwer sein, Ich habe die Übungsklausuren gesehen und diese sind einfach, Ich weiß was Ich lernen muss und die Projektarbeiten sind gut.
Warum also zweifle Ich an meinen eigenen Fähigkeiten?
Warum rege Ich mich über jemanden auf der lieber Zeit in seine 2 Millionen Follower auf Instagram investiert, anstatt seinen Beitrag zur Gruppenarbeit zu leisten und sich um sein Studium zu kümmern?
Warum kümmere Ich mich nicht darum meine eigenen Ziele zu verfolgen?
Warum glaube ich nicht daran meinen eigenen Traum verwirklichen zu können und mir damit mein eigenes, kleines aber feines Denkmal zu setzen?
Etwas zu schaffen worauf Ich stolz sein kann und das komplett unabhängig davon ob Ich mir mit irgendeiner Art von Social Media eine Fanbase aufgebaut habe.
Was würden mir 2 Millionen Follower bringen wenn Ich Menschen doch mit meinen Fantasien im Herzen erreichen will?
Warum sollte mein Traum weniger wert sein, nur weil Ich mich wie ein Niemand fühle und wohl auch bin?
Warum schreibe Ich so wirres Zeug?
Ich sollte schlafen gehen. 

Die vierte Seite

Hat ihn nicht jeder von uns? Diesen einen Traum von dem man denkt, dass man ihn nie erreichen kann weil Er einfach zu groß ist? Den man aber dennoch festhält, eben weil es der größte Traum ist den man hat? Erst kürzlich kam mir wieder mein Traum in den Sinn. Er ist vielleicht nicht in dem Größenmaß eines ewigen Weltfriedenbringers. Doch für mich ist er dennoch etwas für das es sich zu kämpfen lohnt, egal wie aussichtslos es mir an manchen Tagen scheint. Was hätten man denn noch groß am Leben wenn man keine Träume hätte?  Denn auch wenn der Traum sich im Bereich des selbst empfundenen Unmöglichen liegt ist noch immer etwas Glaube der daran hängt. Und wer weiß? Vielleicht findet sich irgendwann ein Weg der den Traum in die Reichweite des Möglichen rückt, ihn zum greifen nah macht. Und wenn das jemals passieren sollte werde Ich meinen Traum an mich drücken und nie wieder loslassen. 

Diese verdammten Theorien (Fanstuff 02)

Ich werde mich nicht davon beeinflussen lassen.
„People always stop looking after three.“ (Sherlock, The Lying Detective)
Ich werde mich nicht davon beeinflussen lassen.
„Der 22.1 ist der vierte Sonntag im Januar.“ (Fan)
Ich werde mich nicht davon beeinflussen lassen.
„John wurde angeschossen. Es könnte auch sein Traum gewesen sein.“ (Fan)
Ich.Werde.Mich.Nicht.Davon.Beeinflussen.lassen.
„Das es eine vierte Episode geben wird, das wäre albern“(Typ beim Sherlock Kanal in                                                                                                                                         sehr vielsagendem Ton)

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Ich werde Sonntag mal bei BBC One vorbeischauen.
Nur zur Sicherheit.